CocoCarelle

Interessierte Leserinnen und Leser wie Ihr sind die wertvollste Motivation für mich zu schreiben.

Meine Werkzeuge sind die leichte Feder sowie der scharfe Blick fürs Unwesentliche. Ich nehme das Leben nicht auf die leichte Schulter, aber sehr gerne auf die Schippe. Bei mir gibts garantiert keine Schmink- oder Diättipps. Ich mags naturbelassen, echt und ehrlich.

Schwebt mit mir durchs Leben - ganz ungeschminkt und luftig leicht.

 

 

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(März 2026)

 

Das Leben ist kunterbunt. Je farbenfroher, je nuancenreicher, desto vielfältiger und interessanter gestaltet sich alles. Ein Riesenregenbogen umspannt also das Leben. All seine Farben, die Spektralfarben, treffen sich dann im Weiss. Weiss gilt dennoch als „unbunte Farbe“. Eine interessante Bezeichnung ist das. Immerhin gibt es aber wollweiss, schneeweiss, cremeweiss, blütenweiss (der Waschmittelwerbung sei Dank) - mehr weiss ich grad nicht, die Weisheit lässt mich mal wieder im Stich.

Weiss steht auch für Reinheit und Unschuld. Ach naja, irgendwie ein bisschen langweilig.

 

Schwarz dagegen finde ich - ebenfalls als „unbunte Farbe“ tituliert - irgendwie interessanter, besonders im Sprachgebrauch.

Schwarz bedeutet Abwesenheit von Licht. Grob vereinfacht wird Licht von Weiss reflektiert, von Schwarz absorbiert.

Während ich schreibe, möchte ich aber auf gar keinen Fall schwarz malen. Black ist schliesslich beautiful. Deshalb ziehe ich als Erstes direkt mal das kleine Schwarze an. Es ist schwarz wie die Nacht, kann aber natürlich auch tagsüber getragen werden. Es macht immer einen eleganten Eindruck. Obendrein macht schwarz schlank. Das finde ich grossartig. Und jetzt mache ich weiter im Text - schwarz auf weiss. Die Druckerschwärze macht meine Gedanken sichtbar. Ich lüge aber nicht wie gedruckt - Ehrenwort!

 

Ach, jetzt kriege ich direkt ein bisschen Hunger. Es ist noch Schwarzbrot da. Wie passend. Das bestreiche ich mit schwarzem Johannisbeergelee. Und um anschliessend nicht in Fressnarkose zu verfallen, muss ein Kaffee - ganz schwarz - unbedingt sein. Schwarztee geht zur Not auch. Beides macht munter.

 

Als etwas ganz Schreckliches empfinde ich den Black Friday. Das ist für mich der schwarze Abgrund des Konsumrauschs. Da sehe ich wirklich schwarz für die Nachhaltigkeit, die fairen Produktionsbedingungen, die Verringerung der Müllberge. Eigentlich ist der Black Friday in den USA der Brückentag zwischen Thanksgiving und dem (Familien-) Wochenende. Der Tag könnte vielfältig genutzt werden, ist aber vor allem der Start ins grosse Weihnachtsshoppingerlebnis. Während draussen noch  rabenschwarze Nacht herrscht, warten bereits viele Kaufwütige vor den Geschäften, um ja kein Schnäppchen zu verpassen. Der Einzelhandel freut sich seit Jahren an diesem einen Tag über die schwärzesten Umsatzzahlen des ganzen Jahres. Und manch einer hat hinterher womöglich schwarze Ringe unter den Augen.

 

Da rettet mich nur noch der Humor. Den gibts übrigens auch in schwarz. Schwarzer Humor ist ein bisschen böse, ein bisschen makaber, morbide, politisch unkorrekt, schrammt meistens die Grenze zur Geschmacklosigkeit. Sehr witzig finde ich sowas.

Kennen Sie den (der passt super zum Black Friday)?:
Treffen sich zwei Planeten. Fragt der eine: „Na, wie geht`s?“ „Gar nicht gut. Ich leide furchtbar an Homo sapiens.“ „Ah…“, entgegnet der Fragende erleichtert, “…das kenne ich, das geht bald vorüber!“

 

Oder den?

Zwei Ärzte treffen sich um Mitternacht auf dem Friedhof. Meint der eine: „So, Herr Kollege, machen Sie auch Inventur?“

 

Oder den?

Was ist der Unterschied zwischen einem evangelischen und einem katholischen Pfarrer? Beim evangelischen Pfarrer hängen die Babywindeln im eigenen Pfarrgarten; beim katholischen im ganzen Dorf.

 

Oder den?

"Stell dir vor, meine Schwiegermutter hat jetzt endlich ihr Idealgewicht erreicht." — "Und wie schwer ist sie?" — "3,20 kg - inklusive Urne!"

 

Oder den?

„Angeklagte, Sie bestreiten also nicht, Ihren Mann während der Fußballübertragung erschossen zu haben?“

„Nein, Herr Richter.“

„Was waren seine letzten Worte?“

„Schieß doch! Schieß doch endlich, du alte Pfeife.“

 

Oder den?

Im polnischen Tourismusbüro hängt ein Poster mit der Aufschrift: Kommen Sie nach Polen – Ihr Auto ist schon da.

 

Oder den?
Was ist der Unterschied zwischen Jesus und Casanova? — Der Gesichtsausdruck beim Nageln.

 

Die Briten habens besonders gut drauf:

„Did you hear about the guy whose whole left side was cut off? He's all right now.”

 

Ich komme so richtig in Fahrt, aber jetzt ist Schluss mit lustig. Aus Zeitgründen kann ich leider aus dem Bereich der Astrophysik die interessanten schwarzen Löcher nicht mehr beleuchten, denn ich habe gleich noch einen Termin in der Stadt. Ich werde wohl den Bus nehmen und zur Feier des Tages schwarz fahren.